Das Stadtbild

Die Stadt als solches ist ein recht dynamisches Gebilde. Es sind aber nicht immer die großen Veränderungen, wie neue Monumentalbauten, die diese Dynamik widerspiegeln. Ein viel schnelllebigeres Metier sind die Hinterlassenschaften meiner stillen Helden, die das Stadtbild prägen. Es hat mir immer Freude bereitet, wenn mir beispielsweise die Monotonie des Arbeitsweges, durch ein in der Nacht neu entstandenes Wandgemäldes, eines meist umbeauftragten Malers, aufgebrochen wurde. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, der kann sich diesen Zeichen nicht entziehen. Wer dies länger tut, bemerkt mit welcher Hingabe manche Leute sich dieser Kunstform verschrieben haben. Allein die schiere Masse und der lange Zeitraum, in dem immer wieder neue Zeichen hinzukommt, lassen einem manchen Namen so vertraut werden, dass die Begegnung mit ihnen sich wie die Begegnung mit losen Bekannten anfühlen. Ich finde es Bemerkenswert, in wievielten verschiedenen Gewändern die 26 Buchstaben unseres Alphabetes daherkommen können.  Für mich muss es auch nicht immer bunt sein, wie im Folgenden recht deutlich zu bemerken ist: